Freiwillige Feuerwehr

Hitzendorf

Am Sonntag den 18. Juni fand beim Feuerwehrhaus, zwischen 10 und 15 Uhr, unser Tag der offenen Tür statt. Das Wetter war genau passend, deshalb haben wir in der Früh die Stationen wie geplant, fertig eingerichtet (Fahrzeug- und Gerätereinigung sowie die Vorbereitungen haben wir bereits am Samstag vorgenommen).

Wir freuen uns das in diesen 5 Stunden über 200 Begeisterte den Weg zu uns gefunden haben, unsere Stationen besucht, uns mit Fragen gelöchert und bei uns etwas getrunken und gegessen haben. Es war auch schön, befreundete Kameraden der Feuerwehren Berndorf, Gratwein, Judendorf-Straßengel, Ligist, Stiwoll, St. Oswald b. Pl. - St. Bartholomä und Tobelbad – Haselsdorf begrüßen zu dürfen.

Auf dem kompletten Feuerwehrgelände durfte man sich frei Bewegen und sich zB.: das Feuerwehrhaus, unsere Uniformen, den Schlauchturm und unsere Fahrzeuge genauer anschauen und dazu Fragen stellen. Zusätzlich hatten wir noch 8 Stationen aufgebaut auf denen immer etwas geboten wurde.  


Die Stationen:

Hinter dem Feuerwehrhaus war unser Tanklöschfahrzeug (TLF-A 4000) und das Hydroschild (Wasserwand) aufgebaut und man konnte sich an unserer Hochdruckeinrichtung versuchen.

Auch hinter dem Feuerwehrhaus, stand unser Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), dieser war als Einsatzleitung eingerichtet und interessierte konnten sich über die Arbeiten welche in zweiter Reihe passieren, aber sehr wichtig sind, Informieren.

Daneben war dann unser Feuerwehrzelt aufgebaut. Vor dem Zelt hat unser Atemschutzbeauftragter Albin Leitner über die Gefahren im Atemschutzeinsatz und die Ausrüstung des Atemschutzgeräteträgers aufgeklärt. Anschließend ging es ins verrauchte Zelt und bei sehr geringer Sicht wurde die Wärmebildkamera gezeigt und über ihre Wichtigkeit gesprochen.

Nördlich, In Richtung Vorderseite war die Airbagstation. Verschiedene Airbags wurden dort gezündet und der Nutzen sowie die Gefahren wurden von Patrick Schartner erklärt.

In Richtung Straße stand unser größtes Fahrzeug das Rüstfahrzeug (RFA), aus diesem Fahrzeug wurde eine Technische Station aufgebaut bei der auch mitgearbeitet werden durfte (unter Voraussetzung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen), egal ob beim Arbeiten mit den Hebekissen oder mit unserem Hydraulischen Rettungsgerät, es meldeten sich viele Freiwillige welche sich mit unserer Ausrüstung probieren wollten.

Ein großes Danke geht bei dieser Station an Kurt Sorger von Mercedes-Gebrauchtteile-Sorger, für die bereitstellung der beiden PKW´s.

Bei unserem Hydranten stand ein Wasserbecken in dem unsere Schmutzwasserpumpe versenkt wurde. Hier wurde gezeigt wie diese Pumpe Fetzen und sogar Tennisbälle befördern kann, ohne zu verstopfen.

Vor unseren Garagen war dann eine Station des Zivilschutzverbandes. Heribert Uhl verteilte interessante Informationsbroschüren. Informierte selbst über wichtige Notfall-Vorsorge-Maßnahmen und Moderierte, zwei Mal, die Vorführung eines Ölbrandes (falsches Löschen eines kleinen Ölbrandes und deren Auswirkungen) und die Gefahren von „leeren“ Spraydosen (welche im Hof, in einer Gitterbox, mittels Hitze unter Druck gesetzt wurden).

Auf dem Rasen vor unserem Feuerwehrhaus war dann noch die sehr lustige Station unserer Feuerwehrjugend aufgebaut. Mittels Kübelspritzen konnte man sich beim Spritzen auf die Jugendbewerbstafeln Beweisen oder die aufgestellten Rohre von der Bierbank schießen. Nebenbei erzählte unser Jugendbeauftragter Martin Kager, Interessierten, alles über die Beitrittsmöglichkeiten in die Feuerwehrjugend, die Aufgaben und Tätigkeiten in der Jugend und verteilte Informative Flyer über die Feuerwehrjugend.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und hoffen auf ein Wiedersehen auf unserem Oktoberfest am 16. September in der Kirschenhalle.